Ein Potsdamer Becher - Kunsthandel - Antiquitäten - Berlin

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Ein Potsdamer Becher

Objekte
Becher
Potsdam-Berlin, um 1700.
Martin Winter, erwähnt in Berlin ab 1680, gest. 1702 bzw. sein Vetter Gottfried Spiller, 1683 als Glasschneidegeselle, noch erwähnt 1721.
Farbloses, leicht gelbliches Glas mit Schliff sowie mattiertem und geblänktem Tiefschnitt. Abriß durch Kugelungen verschliffen.
Höhe: 10,9 cm, Durchmesser oben: 9,6 cm.
Wandungsstärke: ca. 0,8 cm.
Flacher Boden mit Mittelkugelung und sechs konzentrischen Kugelungen. Konische Gefäßwandung, überhalb des Bodens und unterhalb der Mündung mit geschliffenem Kugelfries. Mündung innen abgeschrägt geschliffen (zur Aufnahme eines Deckels).
Gefäßwandung umlaufend mit fünf Putten, die z. T. sehr tief in die Glaswandung geschnitten sind, dekoriert. Drei Putten in brillanten Bewegungen ernten Weintrauben von einer lang über die Köpfe geführten Weinrebe. Zwei Putti in schreitender Bewegung schlagen eine Trommel bzw. spielen Querflöte. Auf dem breiten, mattierten Erdstreifen liegen abgerissene Weinreben mit geblänkelten Trauben bzw. einzelnen Weinbeeren.

Lit. zum Vergleich: Robert Schmidt, Brandenburgische Gläser, Berlin 1914, Seite 70 - 77 (Text) und Tafel 7,8,9,11,12, 13/2.

 
Copyright 2016. All rights reserved.
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü