Teekanne und Zuckerdose - Kunsthandel - Antiquitäten - Berlin

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Teekanne und Zuckerdose

Objekte
Freiberg/Sachsen, um 1820.
Nicht identifizierbarer Meister.
Teekanne: Höhe: 16,8 cm, Breite: 23,5 cm, Tiefe: 11,1 cm.
Gewicht: 545 g (mit Holzhenkel).
Zuckerdose: Höhe: 16 cm, Breite: 18,8 cm, Tiefe: 9,9 cm.
Gewicht: 350 g.
Silber getrieben, gemantelt, gelötet, ziseliert, geprägt, teilvergoldet; Holz geschnitzt.
Teekanne: Zur Mitte hin konvex gewölbt, ovale Gefäßform auf Standring. Stand- und Mündungsring mit gegossener und ziselierter Blattranke. Geschweift röhrenförmiger Ausgießer. Zwei konische Tüllen halten den eingenieteten, geschnitzten, hochgezogenen Schlaufenhenkel mit Sporn. Schmal scheibenförmig überstehender, aufsteckbarer Deckel mit abgesetzter konvexer Steigung, abgegesetzter flacher konkaver Wölbung sowie oben schmal abgeflacht. Steigung mit Blattfries auf gepunztem Grund. Deckel oben mit Blattrosette und Knospenknauf.
Unter dem Boden und im Deckelrand je zwei Punzen.
BZ: „12“ über gekreuzten Schlegeln im Quadrat (ähnlich Rosenberg³ Nr. 2086).
MZ: verputzt „-G“ im Rhombus.

Zuckerdose: abgesetzter Fußrand. Fuß mit Schaft konvex-konkav hochgezogen. Ovale, konvexe Gefäßwandung, Mündungsrand. Seitlich zwei angesetzter, zarte, schneckenförmig eingerollte Henkel mit Rosetten.
Deckel gemäß der Kanne, Fuß und Mündungsrand sowie konvexe Zone des Fußes gemäß der Kanne. Dose und Deckel innen vergoldet.

Wandung der Kanne und der Dose mit je zwei Applikationen  auf den Breitseiten. Sie zeigen Nereide bzw. Neptun im Oval, flankiert von Blattwerk.
Im Deckelrand zwei Punzen (wie Kanne).

Literatur zum Vergleich:
Meinz, Schönes Silber, München 1964, Abbildung 169 und 210/211.
 
Copyright 2016. All rights reserved.
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü