Offiziersäbel aus den Befreiungskriegen
– Königreich Preußen, um 1813 – 1815
Bei diesem Säbel handelt es sich um eine Waffe von einem fast unbekannten preußischen Truppenteil aus der Zeit der Befreiungskriege.
Preis
3.850,00 €
Objektbeschreibung
Königreich Preußen
Offiziersäbel, um 1813 – 1815.
Länge: 99 cm, Klingenlänge: 85 cm, Klingenbreite: 3,3 cm.
Ohne Scheide.
Die gebogene Stahlrückenklinge mit Ferse und Pandurenspitze beidseitig mit Hohlschliff. Schmale Fehlschärfe. Die Hohlschiffe geätzt. Terzseite: „FRW“ (ligiert) unter Krone, flankiert von Türkenkopf bzw. Waffentrophäen. Quartseite von oben nach unten: Halbmond mit Stern /E°//°2X/Waffentrophäen/…./Sonne“.
Messinggefäß nach einem russischen Modell von 1809.
Das Messinggefäß zeigt Spuren einer Vergoldung.
Die Klingenätzung in den Tiefen mit Spuren einer Vergoldung.
Die Scheide am Klingenort, wohl wegen Rostbefall, nachgeschärft.
Eine Eskardron hatte ca. 100 bis maximal 150 Mann. Kommandiert von einem Rittmeister sowie vier bis sechs Offizieren.
Bei diesem Säbel handelt es sich um eine Waffe von einem fast unbekannten preußischen Truppenteil aus der Zeit der Befreiungskriege.
Die Klinge mit Ferse und Pandurenspitze sowie dem Ätzdekor (Türkenkopf, Halbmond mit Sonne und Stern) orientiert sich an Vorbildern von österreichisch-ungarischen Waffen.





























Kunsthandel Seidel u. Sohn KG
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